Samstag, 21. Februar 2015

Ich glaube, ich bin verliebt.

Dienstag, 10. Februar 2015

Abendbrotzeit


Nach einem Scheißtag wie heute ist ein Yogi-Tee mit Namen "Heartwarmer" &eine Schüssel Quark mit Sonnenblumenkernen, Rosinen und einem halben Granatapfel seltsam tröstlich. Eigentlich war der heutige Tag nicht einmal schlecht. Bis ich bitterböse von einer meiner engsten Freundinnen enttäuscht wurde - das zweite Mal innerhalb von wenigen Wochen und das, obwohl ich unser beharrliches Schweigen endlich brechen wollte. Es tut wirklich weh. Aber vielleicht muss es so sein.

Mittwoch, 28. Januar 2015

Kaputt

Wenn der Geist kaputt ist, ist der Körper kaputt. Und das meine ich so, wie ich es sage. Mein Geist steckt momentan irgendwo zwischen Rat-, Rast- & Schlaflosigkeit fest, mein Körper spiegelt das durchaus. Mein Knöchel, den ich mir vor 2 Monaten gezerrt habe, schmerzt wieder und mein Knie auch.
Das Gefühl, jemanden zu verlieren, der einem sehr nahe steht, entspricht für mich ungefähr dem Gefühl von Liebeskummer. Es erdolcht mich und nimmt mir den Atem, es beschäftigt mich den ganzen Tag und Worte hallen schier endlos in meinem Kopf nach. Ich fühle mich hilflos, möchte so unendlich viel sagen, erklären und argumentieren, doch kriege ich keinen Ton raus, nicht mal einen Blick in die Augen meiner sonst so vertrauten besten Freundinnen. Ich schweige und schreie stumm, tue stark und heule abends ins Kissen. Bloß keine Schwäche mehr zeigen. Stark bleiben. Sich nicht die Blöße geben. Nicht nochmal.

Sonntag, 25. Januar 2015

I
Would care;
Would wait;
And live again -
More desperate
Desperate
Yeah
Maybe we're just sleepwalking,
Maybe we're just sleepwalking

Mittwoch, 21. Januar 2015


Küsse und Pizza, bitte.
Niemanden, ich schwöre bei Gott, ich hasse niemanden mehr als die Menschen, die mir am nächsten stehen.

Mittwoch, 7. Januar 2015

Alles neu - alles beim Alten

Ich habe weder zu Silvester geblogged, noch zu Neujahr. Nicht mal am Tag der 3 Heiligen Könige. Aber es hat sich nichts geändert. Das Einzige, was sich nie ändert ist, dass alles gleich bleibt.
Ich hab gerade eben mal wieder festgestellt, dass meine Intuition unglaublich verlässlich ist. Und trotzdem habe ich wieder nicht auf sie gehört. Dummheit wird bestraft. Dummheit tut weh.

Sie : Schatzi, wie geht's dir? Geht's dir gut? Ich meine, ich weiß, dass es dir nicht richtig gut gehen kann, aber du weißt schon...

Ich: Nein, mir geht's nicht gut, aber das ist okay. Ich wusste, dass es so kommen wird. Also hey, egal.

Es ist mir nicht egal. Absolut nicht. Aber mein Körper ist nicht dazu fähig, ein Gefühl zu zeigen außer dieses ironische Lachen. Und Schweigen. Ich kann schweigen, während ich merke, wie mir kalt wird. Meine Hände sind Eis. Meine Nasenspitze fühlt sich an, als wäre ich gerade draußen gewesen und meine Füße würden auch als Kühlmittel durchgehen. I love it. Die Kälte kommt von innen...

Ich bin so froh, dass ich mich morgen beim Training auspowern kann. Ich möchte einfach nicht darüber nachdenken, VERGESSEN und verdammt nochmal NICHTS FÜHLEN.

Samstag, 27. Dezember 2014

#13 - kommentarlos

Zuhören.
Genießen.
Wahrheitsgehalt bejahen.
Emotional werden.

💭

#12 - Plötzlich

Fragen. So viele Fragen, die stets unbeantwortet bleiben in meinem Kopf. Manchmal passiert es, dass man jemanden ein bisschen kennt, locker befreundet ist und dann, plötzlich guckt man denjenigen zum gefühlten 4536282sten Mal an und man stellt fest, dass diese Person viel mehr ist, als nur irgendeine Person, ein Kumpel oder ein Bekannter. Man ist verwirrt. 
Plötzlich hat diese Person eine ganz besondere Stellung und einen Platz ganz oben auf der Rangliste der alltäglichen Gedanken, wird auf wundersame Weise zum geheimen Schwachpunkt.
Plötzlich sind da diese wunderschönen Augen, in denen man versinken möchte, umhüllt von schier endlos langen, dichten Wimpern. 
Plötzlich sind da diese Lippen, die ein unwiderstehliches Lächeln formen, umrahmt von Grübchen und plötzlich, ja plötzlich ist da dieses bis dato unbekannte Bedürfnis, diese Lippen küssen zu wollen.
Plötzlich fällt einem all das auf und man möchte mehr über diese Person erfahren, nur wie, ohne dabei "aufzufallen"? Wie stellt man das an, wenn einem eigentlich bewusst ist, dass man bei dieser Person keine Chance hat beziehungsweise nicht dem Beuteschema entspricht? 


Ich versuche diese kleinen, klitzekleinen und wahrscheinlich nicht nennenswerten Hoffnungsschimmer am dunklen, mit Zweifeln verhangenen Horizont zu ignorieren, wenn sie aufblitzen. - Und doch ist es so schwer, sie nicht zuzulassen. Ich möchte hoffen dürfen und dabei nicht enttäuscht werden. Ich möchte mein Herz nur ein einziges Mal von der Leine lassen, ohne im nächsten Moment zu bereuen, dies getan zu haben. 
Ratlos, ich bin einfach nur ratlos. Und ich hasse diesen Zustand, weil ich sonst doch immer auf alles eine Antwort finde, wenn ich nur ausreichend nachdenke...wenn es um die Probleme anderer Menschen geht zumindest.

#11 - schwer im Verzug

Ich muss mich erneut entschuldigen. Die letzten Tage hat mir einfach die Motivation zum Bloggen gefehlt. Zum Einen liegt das sicherlich auch daran, dass Weihnachten mir auf eine undefinierbare Weise jeden Nerv geraubt hat - vielleicht kennt ihr das Gefühl. 
Meine Familie ist mir zwar sehr wichtig, aber ich glaube, ich hatte noch nie so wenig Motivation dazu, Weihnachten zu feiern beziehungsweise habe mich nocuh nie absichtlich so lange und so schnell wie möglich von meiner Familie ferngehalten. Ich kann dieses Gefühl nicht beschreiben, aber es sitzt tief in mir drin und stellt mein Verhältnis zwischen mir und meinen Angehörigen stark auf die Probe. Was soll ich dazu sagen...hat das alles nur etwas mit mir zu tun? 

"Immer, wenn man denkt, man kennt die Antwort, ändert das Leben die Frage."

Und genauso ist es doch. Jedes Mal, wenn ich denke, dass ich an einer Stelle weiterkomme oder das Gefühl habe, mit einem bestimmten Sachverhalt kein Problem zu haben (mal zur Abwechslung), passiert etwas, was mich mit ungeahnter Härte aus der Bahn wirft. Und das auf eine ganz andere Art und Weise, als ich mir vorstellen kann.