Sonntag, 25. Januar 2015

I
Would care;
Would wait;
And live again -
More desperate
Desperate
Yeah
Maybe we're just sleepwalking,
Maybe we're just sleepwalking

Mittwoch, 21. Januar 2015


Küsse und Pizza, bitte.
Niemanden, ich schwöre bei Gott, ich hasse niemanden mehr als die Menschen, die mir am nächsten stehen.

Mittwoch, 7. Januar 2015

Alles neu - alles beim Alten

Ich habe weder zu Silvester geblogged, noch zu Neujahr. Nicht mal am Tag der 3 Heiligen Könige. Aber es hat sich nichts geändert. Das Einzige, was sich nie ändert ist, dass alles gleich bleibt.
Ich hab gerade eben mal wieder festgestellt, dass meine Intuition unglaublich verlässlich ist. Und trotzdem habe ich wieder nicht auf sie gehört. Dummheit wird bestraft. Dummheit tut weh.

Sie : Schatzi, wie geht's dir? Geht's dir gut? Ich meine, ich weiß, dass es dir nicht richtig gut gehen kann, aber du weißt schon...

Ich: Nein, mir geht's nicht gut, aber das ist okay. Ich wusste, dass es so kommen wird. Also hey, egal.

Es ist mir nicht egal. Absolut nicht. Aber mein Körper ist nicht dazu fähig, ein Gefühl zu zeigen außer dieses ironische Lachen. Und Schweigen. Ich kann schweigen, während ich merke, wie mir kalt wird. Meine Hände sind Eis. Meine Nasenspitze fühlt sich an, als wäre ich gerade draußen gewesen und meine Füße würden auch als Kühlmittel durchgehen. I love it. Die Kälte kommt von innen...

Ich bin so froh, dass ich mich morgen beim Training auspowern kann. Ich möchte einfach nicht darüber nachdenken, VERGESSEN und verdammt nochmal NICHTS FÜHLEN.

Samstag, 27. Dezember 2014

#13 - kommentarlos

Zuhören.
Genießen.
Wahrheitsgehalt bejahen.
Emotional werden.

💭

#12 - Plötzlich

Fragen. So viele Fragen, die stets unbeantwortet bleiben in meinem Kopf. Manchmal passiert es, dass man jemanden ein bisschen kennt, locker befreundet ist und dann, plötzlich guckt man denjenigen zum gefühlten 4536282sten Mal an und man stellt fest, dass diese Person viel mehr ist, als nur irgendeine Person, ein Kumpel oder ein Bekannter. Man ist verwirrt. 
Plötzlich hat diese Person eine ganz besondere Stellung und einen Platz ganz oben auf der Rangliste der alltäglichen Gedanken, wird auf wundersame Weise zum geheimen Schwachpunkt.
Plötzlich sind da diese wunderschönen Augen, in denen man versinken möchte, umhüllt von schier endlos langen, dichten Wimpern. 
Plötzlich sind da diese Lippen, die ein unwiderstehliches Lächeln formen, umrahmt von Grübchen und plötzlich, ja plötzlich ist da dieses bis dato unbekannte Bedürfnis, diese Lippen küssen zu wollen.
Plötzlich fällt einem all das auf und man möchte mehr über diese Person erfahren, nur wie, ohne dabei "aufzufallen"? Wie stellt man das an, wenn einem eigentlich bewusst ist, dass man bei dieser Person keine Chance hat beziehungsweise nicht dem Beuteschema entspricht? 


Ich versuche diese kleinen, klitzekleinen und wahrscheinlich nicht nennenswerten Hoffnungsschimmer am dunklen, mit Zweifeln verhangenen Horizont zu ignorieren, wenn sie aufblitzen. - Und doch ist es so schwer, sie nicht zuzulassen. Ich möchte hoffen dürfen und dabei nicht enttäuscht werden. Ich möchte mein Herz nur ein einziges Mal von der Leine lassen, ohne im nächsten Moment zu bereuen, dies getan zu haben. 
Ratlos, ich bin einfach nur ratlos. Und ich hasse diesen Zustand, weil ich sonst doch immer auf alles eine Antwort finde, wenn ich nur ausreichend nachdenke...wenn es um die Probleme anderer Menschen geht zumindest.

#11 - schwer im Verzug

Ich muss mich erneut entschuldigen. Die letzten Tage hat mir einfach die Motivation zum Bloggen gefehlt. Zum Einen liegt das sicherlich auch daran, dass Weihnachten mir auf eine undefinierbare Weise jeden Nerv geraubt hat - vielleicht kennt ihr das Gefühl. 
Meine Familie ist mir zwar sehr wichtig, aber ich glaube, ich hatte noch nie so wenig Motivation dazu, Weihnachten zu feiern beziehungsweise habe mich nocuh nie absichtlich so lange und so schnell wie möglich von meiner Familie ferngehalten. Ich kann dieses Gefühl nicht beschreiben, aber es sitzt tief in mir drin und stellt mein Verhältnis zwischen mir und meinen Angehörigen stark auf die Probe. Was soll ich dazu sagen...hat das alles nur etwas mit mir zu tun? 

"Immer, wenn man denkt, man kennt die Antwort, ändert das Leben die Frage."

Und genauso ist es doch. Jedes Mal, wenn ich denke, dass ich an einer Stelle weiterkomme oder das Gefühl habe, mit einem bestimmten Sachverhalt kein Problem zu haben (mal zur Abwechslung), passiert etwas, was mich mit ungeahnter Härte aus der Bahn wirft. Und das auf eine ganz andere Art und Weise, als ich mir vorstellen kann.

Sonntag, 21. Dezember 2014

#10 - 4. Advent

Es ist eigenartig, wie 4 Kerzen auf ein bisschen Tannengrün mehr Gemütlichkeit zustande bringen, als jede Kuscheldecke dieser Welt. Mein Zimmer versinkt im Chaos, aber das scheint keine Rolle zu spielen, wenn ich mich vor mein Fenster setze, meine Weihnachtsplaylist bei YouTube höre und mir diese Kerzen anschaue, wie sie vor sich hin flackern.

#9 - für manche Dinge ist man nie zu alt

Jeder kennt das. Bestimmte Angewohnheiten aus der Kindheit bleiben teilweise auch im jungen Erwachsenendasein erhalten. Bei mir ist das, bezogen auf die Weihnachtszeit, das Schreiben eines Wunschzettels. - Inklusive Proviant herauslegen für den Weihnachtsmann und seine Rentiere. Es mag sein dass ich zu alt für sowas bin, aber jetzt mal Hand auf's Herz - ich wünsche mir teilweise doch sehr stark meine Kindheit zurück zu Weihnachten. Da haben sich alle noch über etwas Selbstgemachtes gefreut und die Eltern haben sich noch Mühe gegeben so zu tun, als gäbe es den Weihnachtsmann wirklich. Mein Papa nennt ihn heutzutage den "bärtigen Opa mit Rentieren"...




#8 - Krakau

In der Zeit vom 16. bis 18.12. war ich mit meinem Jahrgang in Krakau. - Jedoch nicht zum Vergnügen; am 17. haben wir uns in einer 6-stündigen Führung die Konzentrations- bzw. Vernichtungslager Auschwitz und Birkenau angeschaut. Es war sehr bewegend und es hat mich so mitgerissen, dass ich sogar geweint habe. Da wird man richtig dankbar, in so einer Zeit nicht leben zu müssen. Ich habe mich sehr schlecht gefühlt, als ich all das gesehen habe und mich für meine gegenwärtigen Probleme mehr als geschämt. Ich kämpfe gegen Migräneanfälle, diese Menschen haben gegen die Willkür des Todes gekämpft. Im Grunde genommen bringen einen solche Bilder wieder auf den Boden der Tatsachen, gerade vor Weihnachten.

Hier aber ein paar schöne Eindrücke!